Interessante Presseartikel, Internetveröffenlichungen und Tweeds!

 

Homepage des Flüchtlingsrates am 09.03.2020

Stellungnahme zur Entscheidung der Regierung 1000 bis 1500 Menschen aufzunehmen.

Die Groko hat sich geeinigt. Und zwar in einer Weise, die der Flüchtlingsrat Niedersachsen als „beschämend“, „kleingeistig“ bezeichnet. Kein klarer Zeitpunkt, nur minimales Kontingent. Willige Bundesländer müssen nun handeln! Rechtsgutachten aus Hamburg: geht auch, ohne dass das Bundesinnenministerium sperrt!  Weiterlesen

Neue Presse Kronach 31.12.2019

Barbara Heinlein wird mit der silbernen Ehrennadel der Stadt Kronach geehrt.

 

Barbara Heinlein aus Gundelsdorf engagiert sich seit rund dreieinhalb Jahrzehnten in der Flüchtlingshilfe. Noch bevor es offizielle Beratungsstellen gegeben habe, habe sie sich wie selbstverständlich um die Organisation von Sprachkursen, Begegnungen und Bildungsangeboten so wie die Vermittlung von Wohnraum an Migranten gekümmert, so Beiergrößlein.  Selbstlosen Einsatz zeige sie nach wie vor beim Arbeitskreis Asyl.

 

Sie habe sich bei der Errichtung eines Mahnmals für die Gefangenen des ehemaligen KZ-Außenlagers Gundelsdorf engagiert und sei in der Friedensinitiative, bei der Lebenshilfe, beim Kinder-und Jugendtheater und beim Afrikafest aktiv.

 

2018 wurde Barbara Heinlein bereits mit der goldenen Ehrennadel des Landkreises Kronach ausgezeichnet.

 

 

Neue Presse Kronach 09.04.2019

So schön klingt Eritrea

Bei einem Treffen der Flüchtlingshilfe hatten vier Musiker die Idee zu einem gemeinsamen Konzert. Das Ergebnis konnte sich mehr als hören lassen.

 

 

Begeisterten mit eritreischer Musik (von links): Aron Mehari an der Gitarre, Habtom Tesfay an der Krar und Gesang, Stefan Popp am Schlagzeug und Michael Popp am Keyboard. Foto: privat

Link zur Bildergalerie mit zwei Videos. 

Kronach - Im Rahmen der Ausstellung "Barriere:Zonen" haben die Musiker Habtom Tesfay, Aron Mehari, Stefan und Michael Popp kürzlich ein Stück eritreische Kultur in die ehemalige Synagoge gezaubert. Die vier Musiker fanden sich spontan während eines Dienstagstreffen der Flüchtlingshilfe zusammen, eines der vielen positiven Beispiel der Integration, die aus diesen Treffen entstehen. Dass sie nur wenig Zeit zum Proben hatten, merkte bei diesem Konzert niemand.

Man begeisterte die Zuhörer mit Leichtigkeit, Spontanität und vor allem mit großem Können. Vor allem Habtom Tesfay verstand es, dem traditionellen eritreischen Zupfinstrument, der Krar, wundervolle Musik zu entlocken und sich selbst mit eritreischen Texten zu begleiten. Das Konzert wurde ein Klangerlebnis, mit einem breiten musikalischen Spektrum, das von traditioneller eritreischer bis hin zu leicht souliger internationaler Musik reichte. Die zahlreichen Zuhörer wurden rasch in den Bann gezogen, begannen zu tanzen und erlebten einen klangvollen, rhythmischen Abend mit der Krar, E-Gitarre, Schlagzeug und Keyboard.

Am heutigen Dienstag findet um 19 Uhr ein Kreistanz mit Kerstin Kopp statt, am Donnerstag, 11. April, ist um 19.30 Uhr eine Lesung mit Kristin Helberg aus ihrem aktuellen Buch "Syrien-Krieg. Lösung eines Weltkonflikts" und am Samstag, 13. April, steht um 19.30 Uhr ein syrisches Konzert mit Mohammed und Bassam Wez sowie Hassan Zallam an. Alle Veranstaltungen finden in der ehemaligen Synagoge statt und werden von der Flüchtlingshilfe Kronach und dem Bildungswerk der KAB organisiert sowie unterstützt von der Initiative "Demokratie leben".

Die Ausstellung Barriere:Zonen ist noch bis zum 14. April in der Synagoge zu sehen.

 

 

Neue Presse 08.01.2019

Kronach

Eritrea steht im Januar im Blickpunkt Kronach - Die Flüchtlingshilfe Kronach startet am heutigen Dienstag um 18 Uhr im Amt für Landwirtschaft, Kulmbacher Straße 44, mit ihrem Frühjahrsprogramm. Kronach - Die Flüchtlingshilfe Kronach startet am heutigen Dienstag um 18 Uhr im Amt für Landwirtschaft, Kulmbacher Straße 44, mit ihrem Frühjahrsprogramm. Eingeladen sind alle Menschen, die Lust auf Begegnung und Kommunikation haben. Der monatliche Länderschwerpunkt startet mit Eritrea. Haben Kidane wird an diesem Abend über sein Land berichten. Unterdrückung, Menschenrechtsverletzungen und Armut zwingen Tausende Eritreer dazu, ihr Land zu verlassen. Der Staat wird seit mehr als 20 Jahren von derselben Regierung mit eiserner Hand regiert und ist international isoliert. Eritrea befindet sich nicht mehr im Krieg - findet aber auch keinen Frieden und fühlt sich ständig von Äthiopien, dem großen Nachbarn im Süden, bedroht. Der Unabhängigkeitskrieg gegen Äthiopien dauerte 30 Jahre, wobei das Land völlig ausblutete. Am Dienstag, 15. Januar, lädt die Flüchtlingshilfe Kronach zum "Kochen für WeltbürgerInnen" ein. In diesem Monat wird eritreisch gekocht. Am Dienstag, 22. Januar, stellt sich das THW vor und am Dienstag, 29. Januar, klingt der Monat mit eritreischer Musik, Tanz und Liedern aus. Im Februar steht Afghanistan im Mittelpunkt. Über dieses Land berichtet am Dienstag, 5. Februar, Muhammad Amiri. Von einer Entspannung der Sicherheitslage in Afghanistan kann keine Rede sein. Die Zahl der nachgewiesenen zivilen Opfer war 2017 zwar um neun Prozent niedriger als 2016, lag aber immer noch bei mehr als 10 000 Toten und Verletzten. Zum afghanischen Kochen für WeltbürgerInnen lädt die Flüchtlingshilfe am Dienstag, 12. Februar, ein und zur afghanischen Musik und Kultur am Dienstag, 19. Februar. Im März wird Iran Schwerpunktthema sein. Darüber hinaus lädt die Flüchtlingshilfe Organisationen und Vereine ein, sich in diesem Rahmen vorzustellen. Außerdem gibt es am 30. März einen Wohlfühltag für Weltbürgerinnen.